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Published on Temmuz 20th, 2018 | by Avrupa Forum 3

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Facebook-Skandal:Genozide dürfen geleugnet werden – Harry R. Wilkens

Laut Mark Zuckerberg ist es in Ordnung, wenn man in Facebook den Holocaust leugnet, aber man darf nicht zum Judenpogrom aufrufen. Erinnern wir daran, dass Facebook seinen über 2 Milliarden Mitgliedern Nacktheit verbietet, ebenso wie den Vertrieb von Feuerwaffen, Hassbotschaften gegen Menschen wegen ihrer Rasse, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung.

Wie wir jedoch wissen, haben jetzt nicht nur Deutschlands übriggebliebene Altnazis und viele Neonazis allen Grund zur Freude, sondern auch Zuckerbergs Feinde sind schadenfroh, wissen sie doch um die Unzulänglichkeiten der Internet-Algorithmen und der daraus entstehenden Verrücktheiten.


Doch wie so oft werden die Schüsse in den vielen Graubereichen nach hinten losgehen, denn auch wenn man gegen die Holocaust-Verleugnung postet, wird man wohl unbarmherzig gelöscht werden. – Und außer den Ajatollahs freut sich auch Erdoğan, weil man jetzt ja auch den Genozid an den Armeniern in Facebook leugnen darf.

Die Bundesregierung, die in ihrer Scheinheiligkeit seit jeher keine einzige Gedenkfeier für schon tote Juden verpasst, wofür Politiker seit jeher jüdische Preise einheimsen, ist froh, dass Hassbotschaften gegen Merkel (mit der sich Zuckerberg traf, um ihr die Grenzen der deutschen Rechtsprechung zu erklären), gegen Erdoğan, Netanjahu und Freunde weiterhin verboten bleiben.

Nun liegt man gänzlich falsch, wenn man glaubt, von jüdischer Seite im Kampf gegen diese neue Facebook-Politik unterstützt zu werden. Die offiziellen jüdischen Vertreter in Deutschland sind regierungsdomestiziert und geben sich in Talkshows als Merkels ziemlich beste Freunde zu erkennen…

Zudem muss der Zentralrat der Muslime keinem Muslim empfehlen, sich als Nicht-Muslim zu tarnen, um nicht von Ungläubigen in irgendeiner Weise attackiert zu werden, es sei denn es liegt wieder ein Fall von – durchaus willkommener – rassistischer bzw. politischer Provokation vor.

Auch gab es bisher keine Ungerechtigkeiten in Sachen Aufenthaltsrecht für Juden egal welcher Staatsangehörigkeit, wohingegen zu oft bestens integrierte Immigranten und Asylanten abgeschoben werden, die schon eine Arbeits- oder Lehrstelle haben, oder kurz vor dem Abschluss einer allgemeinbildenden oder Berufsschule stehen. Hingegen genießen Straftäter, die meist Muslime sind, ein oft verlängerbares oder gar unbeschränktes Bleiberecht.

Holocaust-Leugner, auch aus dem Iran, wie der Münchner Amokläufer David Sonboly, sind sogar einbürgerungsfähig. Und linke und als “links” angesehene Parteien, wie die SPD und die Grünen, wollen nicht auf ihr islamisches Wählerpotential verzichten.

Aus der “Jüdischen Rundschau” erfahren wir, dass die AfD zurzeit die einzige mit Israel solidarische und wirklich Antisemitismus-kritische Partei im Bundestag ist und sofort den Umzug der amerikanischen Botschaft und die Anerkennung Jerusalems als ewige, historisch legitimierte jüdische Hauptstadt Israels begrüßte.

Illustration: ZuckerbergDenial.jpg

20.07.2018

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