Kadın

Published on Şubat 27th, 2020 | by Avrupa Forum 2

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FİDEF Frauen: #Frauenmord in Dortmund – Bir kadın cinayeti daha…

Bir KADIN CİNAYETİ daha… #Feminizid
Onalia Çendy isimli 30 yaşındaki 4 çocuk annesi Şengal’li kadın ”eşi” tarafından Dortmund’da evinde hunharca katledildi.

#Frauenmord in Dortmund… ONALIA ÇENDY, (30, aus Şengal) wurde von ihrem Ehemann in der eigenen Wohnung in Dortmund ermordet.
Wir trauern um Onalia Çendy und verurteilen den Mord #Feminizid an Onalia.

Am Dienstagabend ist die dreißigjährige Onalia Çendy im Beisein ihrer Kinder in ihrer Wohnung in Dortmund von ihrem Ehemann ermordet worden. Onalia Çendy stammte aus Başiq û Bazan in Südkurdistan und hinterlässt vier Kinder. Laut Medienberichten hielten sich die Kinder im Alter zwischen zwei und sieben Jahren während des Mordes in der Wohnung auf.

Die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. und der Dachverband des Ezidischen Frauenrats e.V. haben eine gemeinsame Erklärung zu dem Feminizid abgegeben:
Mit jeder Frau, die ermordet wird, geht ein Teil von uns mit ihr

Wir trauern um Onalia Çendy. Wir sind wütend.
Jeden zweiten Tag wird in Deutschland eine Frau ermordet, jeden Tag kommt es zu einem Tötungsversuch. Ihre Namen, ihre Geschichten und ihre Gesichter tauchen nur in den regionalen Zeitungen auf und tragen meistens dieselbe Überschrift: Familientragödie oder Eifersuchtsdrama.

Es ist Zeit, die Realität beim Namen zu nennen: es sind Frauenmorde. Es sind Feminizide. Es ist strukturelle Gewalt gegen Frauen, die als solche nicht benannt wird. Von allen in Deutschland getöteten Frauen, 122 im Jahr 2018, stirbt fast die Hälfte durch die Hand des Mannes, der vorgibt, sie zu lieben: ihres Ehemanns oder Lebensgefährten. Oftmals stirbt die Frau in ihrem eigenen Zuhause.
Wir gedenken aller Frauen, die durch patriarchale Gewalt ermordet wurden.

Der kurdische Frauendachverband YJK-E (Yekitiya Jinên Kurdîstan li Elmanya) erklärt zu dem Feminizid: „Während die Wunde der Tausenden in Şengal vom IS ermordeten, verkauften und versklavten Frauen noch frisch ist, hat uns die Nachricht von dem Mord an einer Frau aus Südkurdistan hier mitten in Europa zutiefst erschüttert und unsere Wut auf das Patriarchat gesteigert. Wir sprechen Onalias Familie unser Beileid aus und erneuern unser Versprechen, für ein Ende der Feminizide zu kämpfen.”

FIDEF-Frauen: “Das Verbrechen ist einer von vielen patriarchalen Morden, die wieder und wieder als “Ehrenmord” oder „Familiendrama“ verharmlost werden, anstatt als Feminizid erfasst und damit als Ausdruck des patriarchalen Systems greifbar gemacht werden. Es sind Feminizide, entschlossen bekämpf werden muss…”

Stoppt Feminizid!

27.02.2020 [email protected]

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