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Published on Ekim 27th, 2018 | by Avrupa Forum 1

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Sitte und Moral: Werden bald orientalische Autokraten westliche Demokraten zu Galadiners mit Menschenfleisch einladen? (Satire) – Harry R. Wilkens

Die meisten Religionen verbieten den Verzehr von Menschenfleisch. Doch in der Bibel finden wir einige widersprüchliche Angaben, denn im

Alten Testament ermuntert der treue Josua das Volk Israel: “Fürchtet das Volk des Landes nicht, denn unser Brot sind sie” (4. Mose 14:9).

Harry R. Wilkens

Die Kanaaniter waren also “Brot” oder “Nahrung” für die Israeliten.

Aber immerhin ging es hier “nur” um das Verspeisen von Gegnern, wie es heute noch bei manchen Menschenaffen und bis vor nicht allzu langer Zeit auch bei manchen Menschenstämmen gebräuchlich war.

Später wiederholte Moses die Anweisung, Menschenfleisch zu essen, als er gebot: “Alles, was … Schuppen hat, dürft ihr essen” (5. Mose 14:9). Allerdings kann man rein biologisch sagen, dass alle Menschen Schuppen haben. Im Lauf der Jahrhunderte geriet dieses Gesetz in Vergessenheit, doch für wahre Anbeter Jehovas war das Essen von Menschenfleisch nichts Schockierendes.

Daher wunderten sich Jesu Jünger nicht weiter, als Jesus ihnen gemäß des Evangeliums des Johannes unter anderem Dinge verkündete wie: “Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht esst das Fleisch des Menschensohns und trinkt sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken. Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank. Wer mein Fleisch isst und trinkt mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm.” Im Gegensatz zu den anderen Religionen des Buches fühlten sich die Christen von solchen Aussagen nicht abgestoßen…

Im Alten Testament (insbesondere in der Genesis und in den Büchern Jeremiah und Hesekiel) stehen, wie im Talmud (Hesekiel) und im Koran, Vorhersagen von “apokalyptischen Völkern”, die wir schon in Nomadenhorden aus dem Norden und Osten – auch im Gefolge des Antichrist, sowie in manchen historisch belegten Völkern bzw. Invasoren Mesopotamiens und Kleinasiens belegt sehen, und deren barbarische Sitten bis hin zum Kannibalismus gehen…

Bereits Alexander der Große wurde Teil der christlichen Heilsgeschichte und der Berichte des Korans, und schon heute finden wir historische Bluthunde als Teil des Epos mancher Völker in Asien (indisches Kastenwesen, Mao), Europa (Kreuzzüge, Inquisition, Stalin, Hitler), Afrika (Nachahmer in ehemaligen Kolonialgebieten, darunter kannibalistische Diktatoren) sowie Amerika (Vernichter der einheimischen Ethnien).

Allerdings lohnt sich Kannibalismus nicht, rein ernährungstechnisch gesehen – aufgrund des geringen Gewichts eines Menschen, davon nur ein Drittel Muskelmasse. Folglich sind größere Tiere viel ergiebiger – und übrigens auch leichter zu erlegen – als das flinke und gefährliche Beutetier Mensch. Dies alles spricht eindeutig gegen den Kannibalismus und könnte ein Grund dafür sein, dass sich der Verzehr menschlicher Artgenossen in der menschlichen Evolution einfach nicht durchgesetzt hat.

Vielleicht erleben manche Polit- und andere Geldtouristen bei schicken Gastgebern in den Golfstaaten oder in ihrer Villa am Genfer See in Erinnerung an die saudi-arabische Knochensäge von Istanbul bei manchem schmackhaftem Galadiner eine Schrecksekunde während dem herzhaften Biss in das köstliche Fleisch: Könnte dieses vielleicht aus der Lende eines politischen Gegners stammen? Warum eigentlich nicht? Nicht von ungefähr führen die Saudis ein Schwert in ihrer Staatsfahne…

Wer trotzdem von Kannibalen eingeladen wurde und sich für einen Körperteil entscheiden muss, sollte eine Hüfte wählen, die machen rund ein Zehntel des gesamten Nährwerts eines Menschen aus. Ja, meine liebe Melania Trump! Könntest Du oder Dein Donnie Euch vorstellen, dass der bewundernde Blick, den Du von Deinen wahhabitischen und anderen barbarischen Gast- und Geldgebern erhaschst, weniger Deiner wohl- und kunstvoll nachgeformten Plastik als den zu erwartenden kulinarischen Genüssen zu verdanken ist? Begleitet von dem Wunschdenken “Ich habe Dich zum Fressen gern!”

 

Harry R. Wilkens

27.10.2018

 

 

Illustration:Hexenfolterung 

 

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