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Published on Mayıs 14th, 2019 | by Avrupa Forum 2

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SYKP: Nieder mit dem Völkermord!

19.Mai 1919. Genau vor 100 Jahren.
Der 19. Mai ist kein Festtag, sondern es ist der Gedenktag des pontusgriechischen Genozids!

Dieser Tag, der für die Pontosgriechen der Anfang des Genozids vom 1919 ist, wird leider in der Türkei, als „Erinnerungstag an Mustafa Kemal Atatürk“ und als „Jugend und Sporttag” gefeiert. Dieser Tag wird auch als Anfang des türkischen Befreiungskrieges anerkannt (obwohl es nie einen Befreiungskrieg gab, dies war lediglich ein Säuberungskrieg gegen die anderen Völker. Also ist der Befreiungskrieg eine Lüge.) Mustafa Kemal Atatürk ging an diesem Tag nach Samsung, um den schon angefangenen Völkermord an den Pontusgriechen verstärkt fortzusetzen. Es ist eine Unverschämtheit, dass ein Völkermord als Befreiungskrieg bezeichnet wird. Leider wurde die türkische Republik auf Grundlage der Völkermorde aufgebaut.


Diese anhaltende türkisch-islamische Synthese, die noch vor 100 Jahren Armenier, Syrer, Eziden, Assyrer, Pontos- und Kleinasiengriechen massakrierte, verfolgt heute weiterhin dieselbe Mentalität, indem sie die Kurden massakriert. Seit der Gründung der Türkischen Republik, wird die Türkei mit der einheitlichen Perspektive der Jungtürken verwaltet. Der kolonialistische Staat Türkei mit all seinen Regierungen bis hin zur heutigen AKP Regierung hat seit mehr als 100 Jahren den Genozid nicht anerkannt, sondern im Gegenteil verleugnet. Seit ihrer Gründung, damals mit von türkischem Nationalismus geprägten Kemalismus, heute gestärkt durch Erdogans islamistische Identität, begeht auch heute stärker Verleugnung und Massaker. Heute kämpfen wir, unter dem Deckmantel vom faschistischen Erdogan und der AKP mit denselben kemalistisch gesinnten Völkermördern.

Liebe pontosgriechische Freunde, wir, die türkisch kurdischen Sozialisten, Demokraten und Revolutionäre halten zu Euch. Wir teilen Euren Schmerz aus tiefstem Herzen. Wir halten zu Euch, weil dieselbe politische Gesinnung, die vor 100 Jahren Eure Vorfahren getötet hat, hat auch den armenischen Sozialisten Paramaz und seine Genossen, die Gründer der Kommunistischen Partei Mustafa Suphi und seine Freunde, die Anführer des kurdischen Volkes Aliser, Zarife, Seyit Riza und Seyh Sait getötet, die die Vielfalt in Anatolien und das Zusammenleben befürwortet hatten. Als Folge dieser Mentalität konnten bis heute in Trapezunta, Kerasunta, Amisos,

Argiropolis, Sinope, Kotyora, Rhizios, Amasis, Evdoksia, also in allen pontusgriechischen Orten, weder ihre Identität noch ihre historische Geschichte erhalten werden. Millionen von Pontusgriechen leben weit weg von ihrer Heimat. Wir wissen, dass herrschende Klassen und Herrscher die Entscheidung über den Völkermord getroffen haben, aber wir wissen auch, dass unsere Völker von dieser nationalistischen, rassistischen Perspektive vergiftet worden sind. Es ist nur möglich, dieses Gift zu zerlegen und ihm entgegenzuwirken wenn wir uns dem entgegensetzen.

Und selbst wenn nun bereits 100 Jahre zurückliegen, kämpfen wir noch immer mit dieser Konfrontation. Wir werden sicherlich erfolgreich sein, wenn wir unsere Völker geschwisterlich vereinen.
Heute kann der Kampf gegen den Erdogan-Faschismus, der Krieg gegen die Kurden, die Leugnung der Alewiten, der Armenier, der Assyrer und Weitere nur erfolgreich sein, wenn sie sich mit dem Genozid an den Pontosgriechen auseinandersetzen und anerkennen. Diese rassistische und faschistische Denkweise kann nur durch den internationalistischen, egalitären und freiheitlichen Kampf unserer Völker besiegt werden.

Völkermord ist ein Menschenverbrechen!
Menschenverbrechen verjährt nicht!
Es lebe die Geschwisterlichkeit der Völker!

SYKP (Partei der Sozialistischen Wiedergründung)

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